Guter Gott, die Pandemie nimmt ihren Lauf.
Die Ereignisse überschlagen sich.
Täglich erreichen uns neue Erkenntnisse über das Virus und seine Ausbreitung.
Kurven des Verlaufs, wenn wir jetzt nicht handeln und uns einschränken.
Bilder des Schreckens aus Italien.
Wir stehen noch ganz am Anfang.
Nicht auszudenken, was noch auf uns zukommt.
Angst, Panik, Hysterie vereinnahmen viele Menschen.
Wie werden wir die kommende Zeit überstehen?
Was macht das mit mir und meinem Leben?
Mich tröstet der Gedanke,
dass du, Gott, Anfang und Ende bist.
Auch wenn wir ganz am Anfang stehen,
bist du derjenige, der uns beisteht.
Der uns die Kraft gibt, durchzuhalten.
Der uns den Geist schenkt, besonnen zu bleiben.
Der uns die Zuversicht ins Herz legt: alles wird gut.
Diese Hoffnung treibt mich an, guter Gott.
Diese Hoffnung erkenne ich in jedem Sonnenstrahl, jedem Lachen der Kinder, jedem Kerzenschein.
Du begegnest uns, auch wenn wir persönliche Begegnungen einschränken müssen.
Ich gehe durch meine Räume,
mein Schlafzimmer, mein Wohnzimmer, meine Küche, mein Bad,
ich sehe mein Bett, mein Sofa, meine Schubladen und Bücher
und ich weiß, ich bin gesegnet.
Gesegnet mit einem zu Hause, das ich mit lieben Menschen teile.
Und ich bin dankbar für diesen Rückzugsort.
Dankbar und gewiss, dass du da bist.
Du bist Anfang und Ende.
Guter Gott, entzünde dein Licht der Zuversicht in unseren Herzen.
Lass uns Anteil nehmen am Leid der Kranken und Infizierten
und gib uns die Kraft, ihnen beizustehen.
Sende du deinen Geist der Liebe, damit wir füreinander da bleiben.
Auch wenn wir daheim bleiben.
Sei du bei uns mit deinem Frieden.
Amen.

Susanne Knoch

 

gemeinsam Beten

Als Bruchsaler Gemeinden haben wir uns dieser großen Aktion angeschlossen. Die Idee ist, dass um 19 Uhr die Glocken läuten, wir im Fenster eine Kerze entzünden und dann gemeinsam beten.

Ein möglicher Ablauf:

  • Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

  • Persönliches Gebet mit Bitten für andere Menschen

  • Vaterunser

  • Liedvers zum Abschluss:

        Der du allein der Ewge heißt
        und Anfang, Ziel und Mitte weißt
        im Fluge unsrer Zeiten:
        bleib du uns gnädig zugewandt
        und führe uns an deiner Hand,
        damit wir sicher schreiten.

        (Text: Jochen Klepper 1938)
Foto: Roland Sand

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(Fotos: Roland Sand)


… jedes große Haus verbrannte er im Feuer

Nachdem die Glocken aller Bruchsaler Kirchen zwischen 13.50 und 14.10 Uhr während der Zeit des Luftangriffs geläutet hatten, begann das Gedenkkonzert anlässlich des 75. Jahrestags der Zerstörung Bruchsals, zu dem die ACG in die Lutherkirche eingeladen hatte. Barbara Ludwig, die Organistin der Luthergemeinde, hatte dies organisiert. Orgelmusik wechselte mit Stücken des Bezirksbläserchors Bretten-Bruchsal unter der Leitung von Matthias Gromer ab. Thematisch war die Musik passend ausgewählt, Bitte um Frieden, Trauermarsch, Meditationen über Angst, Trost, Hoffnung und Frieden klangen durch die Kirche. Die Komponisten reichten vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Pfarrerin i.P. Susanne Knoch begrüßte die Anwesenden und verlas Psalm 139, in dem es darum geht, dass Gott uns nicht verlässt. Der Psalmist sagt: HERR, du hast mich erforscht und kennst mich. Der Bläserchor intonierte danach „Nähme ich Flügel der Morgenröte“, ebenfalls ein Zitat aus dem Psalm. Gemeindereferentin Marieluise Gallinat-Schneider hatte als Lesung einen Abschnitt aus dem Buch des Propheten Jeremia gewählt, der die Zerstörung Jerusalems durch die Truppen Nebukadnezzars, des Königs von Babel, beschreibt. Wenn es dort heißt …jedes große Haus verbrannte er im Feuer (Jer 52,13), dann erinnert das an die Situation Bruchsals am 1. März 1945. Zerstörung von Städten als Folge von Krieg war den Menschen schon zu biblischen Zeiten bekannt. Jerusalem einschließlich des Tempels lag damals in Schutt und Asche, die Bewohnerinnen und Bewohner wurden deportiert. Solche Erfahrungen sind den Bruchsalerinnen und Bruchsalern, die den 2. Weltkrieg noch miterleben mussten, nicht fremd, für sie war dieser frühlingshafte Tag im März des letzten Kriegsjahres auch das Ende. Viele Tote wurden beklagt. Für die, die überlebten, ging es nach schwierigen Jahren dennoch auch wieder aufwärts, so dass sie heute auf 75 Jahre Frieden zurückblicken können, für die sie Gott danken dürfen. „Verleih uns Frieden gnädiglich“, dieses Zitat von Martin Luther, der eine gregorianische Antiphon vertont hatte, zog sich durch das Gedenken des Tages. Im weltlichen Gedenken im Bürgerzentrum sang der Schulchor des Schönborngymnasiums „Gib uns Frieden gnädiglich“ in der Fassung von Johann Hermann Schein, in der Lutherkirche spielte die Orgel eine Vertonung von Robert Jones von 1945 und am Abend sang die katholische Bezirkskantorei Bruchsal die Komposition von Felix Mendelsohn Bartholdy. Dies macht deutlich wie wichtig und aktuell dieser Wunsch auch heute noch ist. Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick sprach das Versöhnungsgebet von Coventry, das seit 1959 jeden Freitag zum Zeitpunkt der Zerstörung der Kathedrale durch die deutsche Luftwaffe gebetet wird und überschrieben ist mit den Worten „Vater vergib“. Mit dem Segen durch Marieluise Gallinat-Schneider schloss das Konzert. Es gab viel Applaus für die musikalische Leistung der Mitwirkenden.

Marieluise Gallinat-Schneider


 

Gedenkstunde

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(Fotos: Rolf-Dieter Gerken)

„Tag des Gedenkens“
(ein Filmbeitrag von KraichgauTV)


Wir als ACG hatten geplant, zu diesem Anlass vor dem Feuerwehrhaus eine Andacht zu gestalten, mit religiösen Elementen und einem Bericht über die Stolpersteine für Familie Bravmann, die dort liegen. Im Anschluss sollte es ins Rathaus gehen und dort das Gedenken der Stadt samt einer Lesung der Landesbühne stattfinden.

Inzwischen wurde alles zu einer gemeinsamen Feierstunde zusammengefasst, die aufgrund der Witterung im vollbesetzten Feuerwehrhaus stattfand.

Erinnern – Verstehen – Versöhnen, so ist das Heft der Gedenkveranstaltungen der Stadt Bruchsal für das Jahr 2020 überschrieben. Diese Worte wurden im Gedenken aufgegriffen:

Zum Auftakt entzündete Andrea Knauber ein Grablicht aus Israel und erinnerte an die 6 Millionen ermordeter Juden und die anderen Opfer des Nationalsozialismus. In ihrem Text ging sie auch auf die Gemeinsamkeit von Juden und Christen ein, die an einen Gott glauben und eine gemeinsame Heilige Schrift haben. Danach gedachte die Oberbürgermeisterin, Cornelia Petzold-Schick, der Geschichte des KZ Auschwitz-Birkenau, ging aber auch auf die heutige Situation in Deutschland ein und die Gefahr eines wachsenden Antisemitismus. Im Anschluss begrüßte Marieluise Gallinat-Schneider als Vorsitzende der ACG die Anwesenden. Sie ermahnte, daran zu denken, dass es einen christlich religiös begründeten Antijudaismus gab, der schon in der Bibel seine Wurzeln hat. Auf diesem Nährboden konnte Antisemitismus wachsen. Auch während der NS-Zeit haben sich nur einige Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen gegen das Regime gewandt und Juden geholfen. Viele haben geschwiegen, zugesehen oder sind mitgelaufen. Daher leitete sie ihren Impuls über in ein Schuldbekenntnis. Daran schloss sich der Bibeltext aus dem Matthäusevangelium (Mt 22, 37-40) an, der das jüdische Gebet des Schema Israel aufgreift, das Jesus ergänzt:

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt“  Dies ist das höchste und erste Gebot. Das andere aber ist dem gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“

Florian Jung erklärte in seinem Beitrag, warum er sich für die Stolpersteinverlegung engagiert und wie wichtig diese Aktion gerade für die Nachfahren der Opfer ist. Er ging auf Skepsis gegen das Aufrechterhalten der Gedenkkultur ein, darauf, wie lange für Jugendliche die Ereignisse her sind und wie fern daher auch. Durch das Vorstellen ganz persönlicher jüdischer Biographien aus Bruchsal mit den Stolpersteinen wird es jedoch greifbar und löst Betroffenheit aus.

Franz Porz und Andrea Knauber wandten sich mit ihrem Fürbittgebet an Gott. Es endete jeweils mit der Bitte „Herr, gib uns deinen Frieden“. Nach dem gemeinsam gebeteten Vaterunser endete Achim Schowalter mit dem aaronitischen Segen nach der Luther- und Buberübersetzung. Das Lied: „Freunde, dass der Mandelzweig“ beschloss die Feierstunde.

Viele blieben, um danach noch die Lesung aus Biographien von Familien, für die Stolpersteine gelegt worden waren und das Theaterstück „Auschwitz meine Liebe“ von der Badischen Landesbühne zu erleben, das zwischen Schläuchen und Feuerwehruniformen an diesem ganz bewusst gewählten Ort der ehemaligen Synagoge besonders eindrücklich rüberkam.


Marieluise Gallinat-Schneider

 

Fotos: Fotofreunde Heidelsheim / Roland Sand

Unter dem Motto

Lasst uns miteinander

fand vom 5.-7. Juli 2019 in Bruchsal der 29. Badische Landesposaunentag statt.

Einer der Höhepunkte war der ökumenische Gottesdienst mit ca. 1500 Blechbläser und Blechbläserinnen am Sonntag im Schloßgarten.

Impressionen vom Samstag

Impressionen vom Sonntag

(Fotos: Fotofreunde Heidelsheim / Roland Sand)

Fotos: Roland Sand

Nach mehrmonatiger Vorbereitung begann am 2. Februar 2019 um 10 Uhr der Ökumenische Bibeltag der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Gemeinden (ACG) Bruchsal im Kirchengebäude der neuapostolischen Kirche in Bruchsal. Als Gastredner konnte Bischof i.R. Walter Klaiber von der Evangelisch-methodistischen Kirche gewonnen werden.

An die offizielle Begrüßung durch Pfarrer Achim Schowalter und einem ersten gemeinsamen Singen, angeleitet durch Pfarrer Schowalter am Klavier nebst Begleitung durch Cajón und E-Bass, schloss sich der erste Impulsvortrag durch Bischof Klaiber an. Das zugrunde liegende Thema "Musste nicht der Christus das erleiden? - Von der Not-Wendigkeit des Todes Jesu“ führte die zahlreichen Teilnehmer zu Beginn in die Lebenswelt, die Gebräuche und Riten ein, die im Zusammenhang mit dem Kreuzestod eine bedeutende Rolle spielen. Die mit zahlreichen Bibelstellen untermauerten, intensiven Ausführungen des Bischofs erforderten höchste Aufmerksamkeit seitens der Zuhörer und belohnte diese mit neuer Erkenntnis, neuem Wissen und manchem Aha-Erlebnis.

Im Anschluss hatte man die Möglichkeit an einer der angebotenen Arbeitsgruppen teilzunehmen, die mit ausgewählten Bibeltexten, Bildern und weiteren "Kreuzes"-Themen das Tagesmotto noch weiter vertieften. Nach Rückkehr ins Plenum konnten Erfahrungen und Erlebnisse aus den Arbeitsgruppen geteilt werden. Bischof Klaiber stand für vertiefende Fragestellungen mit seinem umfangreichen Wissen bereit und beantwortete gewissenhaft die an ihn gestellten Fragen.

Zur Mittagspause war der Tisch im Foyer gedeckt, so dass keiner hungrig in den Nachmittag starten musste. Zudem wurde die Pause genutzt zur Überbrückung von Kirchengemeindegrenzen, zum Erkennen des Verbindenden im Glauben und zum persönlichen Kennenlernen. Des Weiteren stand Bischof Klaiber für das eine und andere Gespräch zur Verfügung.

Den Nachmittag eröffnete dann der Hausherr, Gemeindevorsteher Frank Arlaud, in dem er die Architektur des Kirchengebäudes erläuterte, die ebenfalls Jesu, das Kreuz und die Größe Gottes in den Mittelpunkt rücken soll. Der Nachmittagsvortrag von Bischof Klaiber hatte das Thema „Für uns gestorben!? Von der existentiellen Bedeutung des Kreuzes für uns heute“. Dank seines Wissens ein erneut beeindruckendes Erlebnis, das vielen Zuhörern noch lange im Gedächtnis bleiben dürfte.

Nach erfolgter Kaffeepause und mit freudigem Gesang Aller klang der Bibeltag schließlich aus.

Ein großer Dank gilt allen fleißigen Helfern, die sich bei der Planung, Vorbereitung und Durchführung des Bibeltags eingebracht und engagiert haben. Ohne ihre Hilfe wäre das in dieser gelungen Form nicht möglich gewesen! Und natürlich gilt der Dank insbesondere Bischof Klaiber, der uns an diesem Tag an seinem großen Wissen und seiner Erkenntnis teilhaben ließ.

Bernd Heß

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(Fotos: Roland Sand)

Weitere Infos:

Zur Person:

Bischof i.R. Walter Klaiber studierte Evangelische Theologie und promovierte 1972 an der Universität Tübingen. Von 1971 bis 1989 war er Dozent für Neues Testament und Griechisch am Theologischen Seminar in Reutlingen, zu dessen Direktor er 1977 bestellt wurde. 1989 wurde Walter Klaiber zum Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche gewählt und diente in diesem Amt bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2005. Zu vielen Aufgaben und Beauftragungen zählte u.a. seine Mitarbeit im Arbeitskreis Christlicher Kirchen in Deutschland, deren Vorsitz er von 2001 bis 2007 inne hatte. Zudem ist er Verfasser zahlreicher theologischer Schriften, u.a. des Werkes "Jesu Tod und unser Leben - Was das Kreuz bedeutet". Dessen Inhalt lag auszugsweise den Vorträgen am Bibeltag zu Grunde.

(Quelle: „Walter Klaiber“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 29. März 2018, 15:07 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Walter_Klaiber&oldid=175537618 (Abgerufen: 17. Februar 2019, 19:39 UTC)

 

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Im Text der heutigen Lesung von Paulus aus dem Philipperbrief heißt es:

„Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Jesus Christus bewahren“

Friede, der alles Verstehen übersteigt, das kann nur himmlischer Friede sein. Aber damit dürfen wir uns nicht begnügen, wir müssen dennoch hier etwas dafür tun. So wie die Pfadfinder. Heute findet zum 25. Mal die Friedenslichtaussendung statt, 25 Jahre erinnert das kleine Licht aus Bethlehem nun schon an den Wunsch nach Frieden. Vielfalt der Religionen, wie sie auf dem Plakat zu sehen ist, ist leider auch heute oft nur ein Wunschtraum!

Auch heute, 100 Jahre nach Ende des 1. Weltkrieges, der damals für Europa eine ganz kurze Spanne des Friedens und Miteinanders brachte, sind wir davon noch weit entfernt, auch wenn wir hier weitgehende in Frieden leben können.

Anschläge wie der auf den Straßburger Weihnachtsmarkt machen jedoch deutlich, wie schnell etwas passieren kann und wie wichtig gerade ein gutes Miteinander der Religionen ist

Als Vertreterin der ACG nehme ich dieses Licht stellvertretend für alle Bruchsaler Gemeinden, für die Konfessionen und christlichen Gemeinschaften entgegen und wünsche uns diesen Frieden aus der Vielfalt der christlichen Gemeinden heraus. Ich danke den Pfadfindern dafür, dass sie uns auch dieses Jahr mit dem Licht aus Bethlehem daran erinnern. Es wird nun in unsere Kirchen gebracht und kann dort geholt werden, wird auch Heiligabend an den Krippen brennen und für den Frieden stehen.

Ich werde das Licht jetzt in die Stadtkirche bringen, die tagsüber immer offen ist, so dass das Licht dort geholt werden kann.

Marieluise Gallinat-Schneider

Fotos: Roland Sand

Unter diesem Titel gestaltete die Arbeitsgemeinschaft christlicher Gemeinden (ACG) am 9. November 2018 anlässlich des 80. Jahrestages der Reichspogromnacht  im Anschluss an das Gedenken am Feuerwehrhaus einen ökumenischen Gottesdienst.

Dieser fand unter der Leitung von Gemeindereferentin Marieluise Gallinat-Schneider und Pfarrer Achim Schowalter in der Lutherkirche statt.

Im Rahmen des Gedenkens sprach Florian Jung, einer der Organisatoren der Stolperstein-Verlegungen, über das Schicksal einer Bruchsaler jüdischen Familie. Der Gottesdienst setzte sich mit unserer Schuld auseinander und rief zur Wachsamkeit auf.

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Fotos: Roland Sand und Gerhard Öfner

Seit 2015 existiert das Bündnis "Wir für Menschlichkeit" inzwischen, in dem sich Parteien, Gewerkschaften, Vereine und wir, als ACG zusammengeschlossen haben, um für Menschenwürde einzutreten.

Am 2. Juni 2018 haben wir das dritte Mal gezeigt, dass Bruchsal eine bunte, tolerante Stadt ist. Viele Christinnen und Christen sind gekommen, um sich am Stand vor dem Vinzentiushaus einen Luftballon oder Flyer zu holen und sich von dort in die Menschenkette einzureihen, die zwischen 12.50 Uhr und 13 Uhr stand. Mehr als 1000 Menschen haben vom Oppenheimerplatz über die Kaiserstraße, den Marktplatz, die Josef-Kunz-Straße bis zum Pavillon mit bunten Luftballons ein Zeichen gesetzt.

Danke allen, die von den Bruchsaler Gemeinden mit dabei waren!

Marieluise Gallinat-Schneider
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Fotos: Rolf-Dieter Gerken

Am Samstag, 1. April 2017 fand in der Kirche St. Cosmas & Damian in Untergrombach anlässlich des Reformationsgedenkens der ökumenische Jahresgottesdienst der ACG statt:

erinnern - versöhnen - aufbrechen

In diesen drei Schritten wurde - ganz bewusst in der Passionszeit - das, was in 500 Jahren Reformationsgeschichte an Wunden geschlagen wurde, aber auch die guten Entwicklungen und Anstöße im gemeinsamen Gedenken und Feiern vor Gott getragen.

 

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Fotos: Roland Sand

Am Samstag, 8. Oktober 2016, fand in der Paul-Gerhardt-Kirche in Bruchsal der ökumenische Jahresgottesdienst der ACG statt. Das Thema lautete: „Sonntag – geschenkt“.

Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von der Gruppe „Neues geistliches Lied“ aus St. Paul und dem Kammerorchester der Neuapostolischen Gemeinde.

Im Anschluss bestand Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch.

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Fotos: Roland Sand

Der Einladung des Bündnisses „Wir für Menschlichkeit“ am 19. März 2016 zu Fest, Demonstration und Kundgebungen folgten ca. 1300 Menschen.

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